Hybridkollektoren: Solarstrom und Warmwasser in einem

Hybridkollektoren im Vergleich: Effizienz, Vorteile und Nachteile im Fokus

Hybridkollektoren, auch als PVT-Kollektoren bekannt, vereinen Photovoltaik und Solarthermie in einem einzigen Modul und bieten somit sowohl Strom als auch Wärme. Doch wie schneiden sie im Vergleich zu traditionellen Solarsystemen ab? Ein detaillierter Überblick über ihre Leistung sowie die Vor- und Nachteile.

Effizienz gegenüber herkömmlichen Systemen

Hybridkollektoren erzielen insgesamt höhere Erträge pro Quadratmeter als getrennte Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen. Ein typisches Hybridmodul kann sowohl etwa 250 Watt Strom als auch 300 Watt Wärmeleistung auf derselben Fläche erzeugen1. Im Gegensatz dazu nutzen konventionelle PV-Module lediglich etwa 15–20 % der Sonnenenergie zur Stromerzeugung und leiten den Rest als Wärme an die Umgebung ab2. Durch die Nutzung dieses Wärmeüberschusses steigern Hybridkollektoren ihre Effizienz signifikant.

Dennoch stehen sie vor einer Herausforderung: Die beiden integrierten Komponenten sind auf unterschiedliche Betriebsbedingungen optimiert. Photovoltaikmodule arbeiten effizienter bei niedrigen Temperaturen, während die Solarthermie hohe Temperaturen für die Wärmegewinnung benötigt. Dies führt zu Effizienzverlusten, da keine der beiden Technologien immer optimal arbeiten kann3.

Vorteile von Hybridkollektoren

  1. Platzersparnis: Da sowohl Strom als auch Wärme auf derselben Fläche erzeugt werden, eignen sich Hybridkollektoren besonders für Gebäude mit begrenztem Dachraum.
  2. Synergieeffekte: Die durch die Stromerzeugung entstehende Wärme kann für die Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung genutzt werden. Gleichzeitig wird die PV-Anlage durch die Abführung der Wärme gekühlt, was ihren Wirkungsgrad um bis zu 10 % steigern kann4.
  3. Kosteneffizienz: Die Installation einer kombinierten Anlage spart Hausbesitzern im Vergleich zur Installation zweier separater Systeme Kosten für Material und Montage5.
  4. Umweltfreundlichkeit: Hybridkollektoren maximieren die Nutzung erneuerbarer Energien und tragen somit zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes bei2.

Nachteile von Hybridkollektoren

  1. Geringere Effizienz bei extremen Bedingungen: Die unterschiedlichen Temperaturanforderungen der integrierten Technologien können die Gesamtleistung bei extremen Wetterbedingungen beeinträchtigen3.
  2. Komplexität und Wartung: Die Kombination beider Systeme macht die Technologie technisch anspruchsvoller, was die Planung und Wartung aufwendiger gestaltet4.
  3. Höhere Anschaffungskosten: PVT-Module sind teurer in der Anschaffung als herkömmliche PV- oder Solarthermiesysteme. Allerdings kann sich die Investition durch Förderprogramme und die höhere Effizienz langfristig amortisieren2.

haus.solaranlage.de: Ausblick

Die Entwicklung von Hybridkollektoren zeigt vielversprechende Ansätze zur Maximierung der Nutzung erneuerbarer Energien auf begrenztem Raum. Technologische Fortschritte könnten die derzeitigen Effizienzverluste zwischen Photovoltaik und Solarthermie weiter minimieren und die Gesamtkosten senken. Insbesondere in urbanen Umgebungen, wo Platz ein kostbares Gut ist, könnten Hybridkollektoren eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Energieversorgung spielen. Kombiniert mit modernen Heizsystemen wie Wärmepumpen könnten sie einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung von Klimazielen und zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks leisten.

 

Hier sind die fünf wichtigsten Fragen und Antworten zu Hybridkollektoren (PVT-Modulen):

  1. Was sind Hybridkollektoren (PVT-Module)?
    Hybridkollektoren vereinen Photovoltaik und Solarthermie in einem Modul. Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme, was eine maximale Nutzung der Sonnenenergie ermöglicht.
  2. Wie effizient sind Hybridkollektoren im Vergleich zu herkömmlichen Systemen?
    PVT-Module nutzen bis zu 80 % der Sonnenenergie. Im Vergleich erreichen normale Photovoltaiksysteme nur etwa 15-20 % der Energieausbeute, da sie die Abwärme nicht nutzen.
  3. Welche Vorteile bieten Hybridkollektoren?
    Vorteile sind die effiziente Flächennutzung, höhere Gesamterträge, geringere Installationskosten und eine verbesserte Umweltbilanz durch die Nutzung von Strom und Wärme auf derselben Fläche.
  4. Gibt es Nachteile bei Hybridkollektoren?
    Nachteile umfassen höhere Anschaffungskosten, komplexere Installation und geringere Effizienz bei extremen Bedingungen, da die Anforderungen für Strom- und Wärmeproduktion unterschiedlich sind.
  5. Für wen lohnen sich Hybridkollektoren?
    Sie eignen sich besonders für Gebäude mit begrenzter Dachfläche und hohem Energiebedarf, sowie für Haushalte, die gleichzeitig Strom und Wärme benötigen, zum Beispiel in Kombination mit Wärmepumpen.
Förderung Photovoltaik

Neue Kfw Förderung für Photovoltaik Anlagen: bis zu 10.200€

Förderung „Solarstrom für Elektroautos“

Die Förderung „Solarstrom für Elektroautos“ ist eine neue Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die am 26. September 2023 in Kraft getreten ist. Sie richtet sich an Privatpersonen, die eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher und eine Ladestation für Elektroautos installieren lassen.

Die maximale Förderung für eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher und einer Ladestation für Elektroautos beträgt 10.200 Euro. Diese Summe setzt sich zusammen aus dem Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Kosten, mindestens jedoch 5.000 Euro, und einem zinsgünstigen Kredit in Höhe von maximal 5.200 Euro.

Um die Förderung zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Antragsteller muss Eigentümer eines selbstgenutzten Wohngebäudes sein.
  • Das Wohngebäude muss in Deutschland liegen.
  • Der Antragsteller muss ein Elektroauto besitzen oder zum Zeitpunkt des Antrags verbindlich bestellt haben.
  • Die Photovoltaik-Anlage mit Speicher und die Ladestation für das Elektroauto müssen zusammen und fabrikneu bestellt werden.

Förderfähig sind die Kosten für die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit Speicher und einer Ladestation für ein Elektroauto. Dazu gehören:

  • Die Kosten für die PV-Module
  • Die Kosten für den Wechselrichter
  • Die Kosten für den Batteriespeicher
  • Die Kosten für die Montage
  • Die Kosten für die Installation der Ladestation

Der Antrag auf Förderung kann online über die Website der KfW gestellt werden. Dazu müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Antragformular
  • Nachweis über die Eigentumsverhältnisse am Wohngebäude
  • Nachweis über die Bestellung eines Elektroautos
  • Angebot für die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit Speicher und einer Ladestation

Die Förderung ist bis zum 31. Dezember 2023 befristet.

Fazit:

Die Förderung „Solarstrom für Elektroautos“ ist eine gute Möglichkeit, die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher zu senken. Sie kann dazu beitragen, dass sich die Energiewende vorangetrieben wird und die Anschaffung eines Elektroautos für mehr Menschen attraktiver wird.

Hier sind die 15 wichtigsten Fragen, die Sie sich als Kunde stellen sollten, wenn Sie die Förderung „Solarstrom für Elektroautos“ in Anspruch nehmen möchten:

  1. Bin ich förderfähig?

Um die Förderung zu erhalten, müssen Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

* Sie müssen Eigentümer eines selbstgenutzten Wohngebäudes sein.
* Das Wohngebäude muss in Deutschland liegen.
* Sie müssen ein Elektroauto besitzen oder zum Zeitpunkt des Antrags verbindlich bestellt haben.
* Die Photovoltaik-Anlage mit Speicher und die Ladestation für das Elektroauto müssen zusammen und fabrikneu bestellt werden.
  1. Welche Kosten sind förderfähig?

Förderfähig sind die Kosten für die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit Speicher und einer Ladestation für ein Elektroauto. Dazu gehören:

* Die Kosten für die PV-Module
* Die Kosten für den Wechselrichter
* Die Kosten für den Batteriespeicher
* Die Kosten für die Montage
* Die Kosten für die Installation der Ladestation
  1. Wie hoch ist die Förderung?

Der Tilgungszuschuss beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten, mindestens jedoch 5.000 Euro.

  1. Wie kann ich die Förderung beantragen?

Der Antrag auf Förderung kann online über die Website der KfW gestellt werden. Dazu müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:

* Antragsformular
* Nachweis über die Eigentumsverhältnisse am Wohngebäude
* Nachweis über die Bestellung eines Elektroautos
* Angebot für die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit Speicher und einer Ladestation
  1. Wann muss ich die Förderung beantragen?

Die Förderung ist bis zum 31. Dezember 2023 befristet. Der Antrag muss spätestens sechs Monate nach Inbetriebnahme der Anlage gestellt werden.

  1. Wie lange dauert es, bis der Antrag bearbeitet wird?

Die Bearbeitung des Antrags dauert in der Regel sechs Wochen.

  1. Wie wird die Förderung ausgezahlt?

Der Tilgungszuschuss wird nach Inbetriebnahme der Anlage ausgezahlt. Der Kredit wird in monatlichen Raten zurückgezahlt.

  1. Was passiert, wenn ich die Förderung nicht zurückzahle?

Wenn Sie die Förderung nicht zurückzahlen, kann die KfW den Kreditbetrag mit Zinsen zurückfordern. Außerdem kann die KfW die Anlage beschlagnahmen.

  1. Was sind die Alternativen zur Förderung?

Alternativen zur Förderung „Solarstrom für Elektroautos“ sind:

* Eigenfinanzierung
* Kredit ohne Förderung
* Leasing
  1. Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Alternativen?

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Alternativen sind abzuwägen. Die Eigenfinanzierung ist die günstigste Alternative, aber auch die riskanteste. Ein Kredit ohne Förderung ist ebenfalls eine günstige Alternative, aber die Zinsen sind höher als bei einem geförderten Kredit. Leasing ist eine bequeme Alternative, aber die monatlichen Kosten sind höher als bei einer Eigenfinanzierung oder einem Kredit.

  1. Lohnt sich die Förderung für mich?

Die Antwort auf diese Frage hängt von den individuellen Umständen ab. Es ist wichtig, die Kosten der Anlage, die Förderung und die möglichen Einsparungen zu vergleichen.

  1. Wie kann ich die Kosten für die Anlage schätzen?

Die Kosten für die Anlage können Sie bei einem qualifizierten Fachbetrieb erfragen.

  1. Welche Fachbetriebe bieten die Förderung an?

Eine Liste von qualifizierten Fachbetrieben, die die Förderung anbieten, finden Sie auf der Website der KfW.

  1. Wo kann ich weitere Informationen zur Förderung erhalten?

Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Website der KfW.

  1. Wo kann ich mich beraten lassen?
    Sind Sie interessiert an der Förderung „Solarstrom für Elektroautos“? Dann rufen Sie uns an unter 0221 423 50 995. Wir beraten Sie gerne und beantworten alle Ihre Fragen.

So bekommen Sie Ihren Zuschuss

  1. Zuschuss beantragen
  • Stellen Sie Ihren Antrag im Kundenportal „Meine KfW“.
  • Der Antrag muss vor Bestellung der Ladestation, der Photovoltaikanlage und des Solarstromspeichers gestellt werden.
  1. Vorhaben umsetzen
  • Sobald Sie die Zusage für den Zuschuss bekommen haben, können Sie die Ladestation, die Photovoltaikanlage und den Solarstromspeicher bestellen und die Installation beauftragen.
  1. Nachweise erbringen und Zuschuss erhalten
  • Ab März 2024 weisen Sie Ihre Identität nach.
  • Nachweisen Sie, dass Sie Ihr Vorhaben durchgeführt haben:
    • Erfassen Sie die Daten zur installierten Ladestation, zur Photovoltaikanlage und zum Solarstromspeicher im Kundenportal „Meine KfW“.
    • Bestätigen Sie, Ihr Vorhaben vollständig durchgeführt zu haben.
    • Laden Sie alle Rechnungen zu den anrechenbaren Kosten hoch.
    • Laden Sie – sofern angefordert – weitere Nachweise hoch (zum Beispiel die Zulassung oder den Leasingvertrag des Elektroautos).

Photovoltaik Speicher mit Wechselrichter

SENEC.Home V3 PV Stromspeicher

  • umfassenden dreistufigen Sicherheitssystem
  • platzsparenden Installation
  • hervorragenden Garantiebedingungen mit der 100 % Kapazitätsgarantie
  • hohe Effizienz
  • MPP-Tracker besonders wirtschaftlich bei einer Ost-West-Ausrichtung der PV-Anlage oder bei einer teilweisen Verschattung der Solarmodule
  • integrierten Wechselrichter
  • Backup: Notstrom über dem Stromspeicher
  • Monitoring: kostenfrei über PC, Laptop oder Smartphone
  • Fernwartung: automatische Softwareupdates & Systemdiagnosen

Wer Solarstrom aus einer neuen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge (PV-Anlage) erzeugt, ist gut beraten, so viel Strom wie möglich selbst zu nutzen. Denn im Gegensatz zu dem Strom, den Dir ein Versorger liefert, fallen auf selbst erzeugten Strom keine Stromsteuer, kein Netzentgelt und keine einzige Umlage an. So kostet Dich der eigene Strom nur halb so viel wie der über das Stromnetz bezogene – oder sogar noch weniger.

Nur rund 25 Prozent des eigenen Stroms kannst Du in der Regel direkt nutzen. Denn die Solaranlage erzeugt in den Mittagsstunden die meiste Energie und liefert damit vor allem im Frühling und Sommer deutlich mehr, als Du gerade benötigst. Speicherst Du die Überschüsse aus den sonnen reichen Stunden, kannst Du Deinen selbst erzeugten Strom auch abends verbrauchen. Im Schnitt erhöhen Stromspeicher den Eigenverbrauch auf 60 Prozent.